Ähnlich wie der Inbus sind die Vierkant- oder Dreikantschrauben aufgebaut. Wie der Name schon sagt ist auch hier ein spezielles Werkzeug zum Lösen und Verschließen notwenig. Der Einsatzbereich ist vielfältig. Meist werden mit dieser Form, Elektrogeräte geschlossen. So kann man Handys oder Spielekonsolen nennen, die so eine Verschlussform haben. Dies soll unbefugtes Öffnen verhindern und nur mit Spezialwerkzeug zu bewerkstelligen sein. Doch das passende Werkzeug hierfür wird bereits ebenfalls angeboten, sodass das keine Gefahr mehr darstellt. Sie haben ein dreikantiges oder vierkantiges Gewindeprofil und unterscheiden sich hauptsächlich durch den Abstand der Windungen. Dies bezeichnet man als Gewindegang.
Diese Abstände werden in Millimetern angegeben. Es ist in diesem Fall meistens die Gewindespitze abgeflacht, sowie die Gewindeansätze ebenfalls abgerundet. Diese Abrundung hat den Vorteil, dass die Herstellung erleichtert wird und die Festigkeit dieser Schrauben erhöht wird. Vierkantschrauben sind anders wie die anderen Schrauben nicht genormt. Der Spiralwinkel ist für die Selbstblockade der Schrauben sehr wichtig. Je größer der Spiralwinkel ist, desto weniger bleibt die Schraube fest angezogen. So können sie sich durch Erschütterungen oder äußere Einflüsse selbst lösen. Deswegen sind dies im Allgemeinen auch Bewegungsschrauben und keine Befestigungsschrauben. Dies sollte man bei der Verwendung unbedingt beachten. Im umgekehrten Fall, also bei kleinerem Spiralwinkel bleibt die Schraube auch bei Einwirkungen fest verankert. Im Bereich des Schiffsbau findet diese Art von Schrauben noch Verwendung, ebenso wie in einigen Maschinenbaufirmen, ansonsten findet sie sich im Privatbereich eher selten.







