Eine der Varianten, wenn es um Bohrfutter geht, ist das Spannkopffutter. Dieses arbeitet meistens nach einem ganz einfachen Zugprinzip. Dabei wird der Spannkopf mithilfe der vorhandenen Wechselvorrichtung in die Zugmechanik der Bohrmaschine hineingekuppelt. So kann sich der Spannzylinder über das sogenannte Zugrohr in den Kegel des jeweiligen Futterkörpers ziehen. Für die Verbindung von Zugrohr und der Zugmechanik ist der Zugrohradapter verantwortlich. Dieser wird, ebenso der Spindelflansch, je nach Maschinenmodell individuell angepasst.
Spannkopffutter verfügen auf der Seite des Futters über eine Hubbegrenzung in jeweils beide Richtungen. Außerdem sind sie auf eine relativ hohe Wuchtgüte entsprechend gewuchtet. Auch hier besitzen alle Spannbacken des Spannkopfes eine Nut, mit der eine Radialfixierung möglich ist. Diese ist ja auch dringend für den Einsatz notwendig. Das Spannbohrfutter zeichnet sich gleich in mehrfacher Hinsicht positiv aus. Es besitzt eine sehr hohe Steifigkeit, zusätzlich ist es sehr leicht, es dementsprechend umzurüsten. Auch wenn es um die Rundlaufpräzision geht, ist ein Spannkopffutter sehr gut geeignet. Viele Hersteller bieten Spannkopffutter im Austausch oder Wechsel an. So hat man für sämtliche Gelegenheiten das passende Spannbohrfutter parat. Ein Wechsel gestaltet sich als nicht recht schwierig. Hier ist nur das Lösen von Schrauben notwendig. Es gilt als Vorläufer des Schnellspannkopffutters, das heute überwiegend eingesetzt wird. Sogar Zubehör gibt es speziell für Spannkopffutter. So können zusätzlich noch Reduzierhülsen, Erweiterungshülsen sowie Verlängerungshülsen erworben werden.






