Kreuzschlitz Schrauben

Sehr beliebt, weil viel und gern eingesetzt, sind die Kreuzschlitzschrauben. Wie der Name schon sagt, zeigt sich hier ein gekreuztes Schlitzprofil. Durch diese rechtwinkligen Schlitzprofile bildet sich das Kreuzprofil. Schwörten die Handwerker früher auf Schrauben mit einem Schlitz, konnte man beim Verarbeiten recht schnell die Vorteile der Kreuzschlitzschraube erfahren, denn die Schraubeigenschaften waren wesentlich besser. Das hatte einen bestimmten Grund. Die Kraft beim Eindrehen hatte an vier Stellen einen Kraftantritt, so konnte die Schraube leichter eingedreht werden. Doch auch bei dieser Form müssen sie der axialen Kraft entgegenwirken. Spricht man im Allgemeinen von Kreuzschlitzschrauben, hat sich auch langläufig der Begriff “Spax” durchgesetzt, was aber eigentlich nur ein eingetragener Name ist. Doch das hat sich mittlerweile so eingebürgert.

Die Materialien, aus denen die Kreuzschlitzschrauben hergestellt werden, sind recht unterschiedlich. Meist bestehen sie aus Stahl, haben aber unterschiedliche Legierungen. Hierbei spielt der Einsatzort eine nicht unwesentliche Rolle. In der Regel sind diese Schrauben verzinkt. Dies macht sie selbst im Außenbereich wetterunabhängig. Es gibt sie aber außerdem noch in Edelstahl, in schwarz oder mit einer harten Wolfram-Legierung. Verarbeitet werden kann sie von Hand mit einem Kreuzschlitzschraubendreher oder auch mit der Bohrmaschine, wenn man den passenden Aufsatz (Bit) verwendet. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Längen. Sie sind jeweils in mm angegeben. Kreuzschlitzschrauben können beim Schrauben versenkt werden, so dass kein Überstand entsteht und es plan abschließt. Man kann in jedem Baumarkt aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Kreuzschlitzschrauben auswählen. Doch auch hier sollte man auf das Material achten, welches die Schrauben verbinden sollen. Es gibt Unterschiede zwischen Holzschrauben und Schrauben für Metall.

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