Diamantenbohrer

Hört man von einem Diamantbohrer, denkt man in erster Linie wohl an den Zahnarzt. Denn hier kommt der Diamantbohrer recht häufig vor. Es handelt sich um ein sehr wertvolles und teures Spezialwerkzeug. Dieser Bohrer wird nur bei ganz bestimmten Materialien eingesetzt. Er bohrt sehr präzise, wie es bei Zähnen z. B. nötig ist. Es ist in diesem Bereich eher ein Präzisionswerkzeug. Auch für filigrane Arbeiten wie an Straußeneiern, wird dieser gern eingesetzt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Bohrspitze mit reinen Diamanten besetzt bzw. durchsetzt. Er bohrt überwiegend in hartes Material.

Der Diamant ist das härteste Mineral, das bisher bekannt ist. Nach Messungen ist die Schleifhärte des Diamanten sogar an die 140-mal höher als beim Korund. Die Diamantenhärte ist nicht auf jedem Kristall gleich, sondern auf jeder Fläche unterschiedlich. Dieser Umstand macht eine Verarbeitung erst richtig möglich. Dies machten sich diverse Hersteller zunutze, um widerstandsfähige Werkzeuge herzustellen. Die Einsatzbereiche sind vielfältig, ebenso wie die unterschiedlichen Bindungsarten. Die Bohrer können galvanisiert werden oder aber es entstehen auch Verbindungen aus Keramik, Metall und auch Kunstharzen. Sie werden je nach gewünschter Verwendung angefertigt.

Diamantbohrer werden wie normale Bohrer in die Bohrmaschine eingesetzt. Auch diese lassen sich im Bohrfutter verankern. Für genaues Arbeiten ist ein fester Halt ja unbedingt nötig. Durch die geringe Wandstärke des Bohrers ist ein sauberes Bohren gewährleistet. Ausbrüche und Absplitterungen werden auf diese Weise verhindert. Für ein optimales Ergebnis sollte allerdings eine Kühlung hinzugezogen werden. So sind auch Trockenbohrungen nicht gewünscht. Anstatt des Materials sollte der Bohrer selbst gekühlt werden. Dies geschieht idealerweise mit Wasser. Hierbei können auch gleich der Bohrstaub bzw. Schlamm abtransportiert werden. Das ist sinnvoll, damit das Diamantwerkzeug nicht verklebt wird.

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