Bauarten

Akkuschrauber ist nicht gleich Akkuschrauber. Sie unterscheiden sich hier nicht nur allein durch das unterschiedliche Aussehen, sondern auch in der Leistung. Auch hier ist die Weiterentwicklung und die Technik nicht stehen geblieben. Neben der Stiftart-Bauform, die meist leistungsmäßig schwächer dimensioniert und für die einfache Montage von Schränken oder Werkstücken geeignet sind, haben sich die Bauformen mit T-Griffen durchgesetzt. Ältere Schrauber besitzen noch den einer Bohrmaschine recht ähnlichen Pistolengriff. Einige Akkuschrauber sind mit einer praktischen Lichtfunktion ausgestattet. Dieser kleine Scheinwerfer macht einem das Arbeiten in dunklen Ecken möglich, was als recht praktisch und angenehm empfunden wird, denn der Einsatzbereich ist sowieso überwiegend an schwer zugänglichen Orten. Es gibt grundsätzlich für jeden Einsatz den passenden Akkuschrauber. Ganz gleich, ob ein handlicher Akku-Knickschrauber oder ein Akku-Stabschrauber, jeder einzelne hat sein ganz spezifisches Einsatzgebiet. Doch in den letzten Jahren haben sich drei grundverschiedene Bauarten auf dem Markt durchgesetzt.

Der Stabschrauber hat, wie der Name schon sagt, eine gerade, runde und längliche Form. Durch sein schlankes Gehäuse ist er auch in recht engen Arbeitsbereichen einsetzbar. Er liegt gut in der Arbeitshand und ist ideal für den schnellen Einsatz. Er kann ohne Aufwand benutzt werden und ist auch für unterwegs geeignet. Eine Verbesserung brachte der Knickstabschrauber. Hier wurde zusätzlich ein Gelenk eingebaut, das man in mehrere Positionen verstellen kann. Dies hat den Vorteil, dass man das Gerät quasi verkleinern kann, um an noch engere Stellen zu gelangen. Von der Leistung her steht er seinem großen Bruder in nichts nach.

Akkuschrauber mit Pistolengriff sind wohl am meisten verbreitet. Er unterscheidet sich nur sehr gering von der Baureihe mit dem T-Griff. Nur die Lage des Akkus macht den Unterschied deutlich. Beim Pistolengriff wird der Akku quasi in den Griff gesteckt, während beim T-Griff dieser unten hineingesteckt wird. So kann dieser auch hingestellt werden. Der Vorteil gegenüber dem Stabakkuschrauber liegen auf der Hand. Sie sind wesentlich handlicher, da sie einen ergonomisch geformten Griff besitzen. Ein Verrutschen beim Arbeiten ist so nicht möglich. Außerdem kann man hiermit einen wesentlich höheren Anpressdruck erreichen, um die Schrauben lösen bzw. festdrehen zu können.

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