Akku

Der Akku ist unter anderem ein sehr wichtiges Bauteil bei einem Akkuschrauber. Mit ihm steht und fällt der Erfolg beim Arbeiten. In den letzten Jahren haben sich die Hersteller dazu entschlossen, die Leistungen immer weiter zu steigern und den Akku für den Einsatz leistungsfähiger zu machen. Der Akku liefert für die Arbeiten die benötigte Energie. Die Leistungssteigerung betrifft nicht nur die Dauer, auch die Power kann gesteigert werden. So ist es auch möglich, größere Löcher mit einem Akkubohrer zu bohren. Früher bedeutete ein stärkerer Akku auch ein höheres Gewicht. Das hat sich ebenfalls geändert. Es werden hierfür mittlerweile keine schweren Blei-Gel-Akkus mehr verwendet sondern Nickel-Cadmium- (NiCd), moderne Litium-Ionen- (Li-Ion) oder Nickel-Metallhydrid- (NiMH)-Akkus. Doch auch dies wird wohl nicht das Ende sein, die Forschung geht bereits in Richtung Lithium-Polymer- (LiPo) oder auch Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus. Doch dies steckt noch in den Kinderschuhen.

Gerade die Akkuleistung ist ein wichtiges Kriterium für den Kauf. Man kann die Leistung sehr leicht an der angegebenen Voltzahl erkennen. Die schwächsten Akkuschrauber haben eine Leistung von 3,6 V, während die ganz großen bereits bei 24 V liegen. Hier zeigt sich dann die unterschiedliche Leistung bei den Arbeiten. Als Faustformel kann man sich hier merken: Je höher die Voltzahl, desto höher oder stärker ist die Leistung. Dies spiegelt sich auch in der Ladedauer wieder. Vielfach kann man auch Schnellladegeräte erwerben. Für längere Arbeiten empfiehlt sich allerdings ein zweiter Ersatzakku.

Man hört auch immer wieder von einem sogenannten Memory-Effekt. Dies bedeutet, dass der Akku nicht mehr richtig und vollständig geladen wird. Dies kommt meistens bei Nickel-Cadmium (NiCd)-Akkus vor, die vor dem Laden noch nicht vollkommen leer waren. Dies kann man ganz einfach umgehen, indem man den Akku vor dem Aufladen noch einmal richtig entlädt. Dies ist auch bei älteren Akkus empfehlenswert, um wieder die optimale Leistung erreichen zu können. Eine Überladung ist dank der mitgelieferten Ladegeräte so gut wie unmöglich, was einen weiteren Sicherheitsaspekt bedeutet. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Akku beim Aufladen nicht zu heiß wird. Das kann auf einen Defekt hinweisen, mit dem das Gerät nicht weiter betrieben werden sollte oder aber es besteht die Gefahr einer Überladung. Die Lagerung sollte so gewählt werden, dass diese keinen hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

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